|
||||||||||||
| Vaihingen/Enz/Kernen (dan) Am 2. Februar fand in der Schlossbergschule Vaihingen/Enz das Hauptturnier der Schulschach-Bezirksmeisterschaft Ludwigsburg/Rems-Murr statt. Es wurde mit der Rekordzahl von 41 Mannschaften in fünf Wettkampfklassen (WK) ausgerichtet. Am 6. Februar folgte in der Sporthalle der Spvgg Rommelshausen das Grundschulturnier mit 25 Mannschaften. Mit dem Staufer-Gymnasium Waiblingen (Sieger WK 4), der Haldenschule Rommelshausen und der Karl-Mauch-Schule Stetten i.R. (Sieger und Zweiter WK Grundschulen) konnten sich drei Schulen mit aktiven Vereins-Schachsportlern der Spvgg Rommelshausen für das Württembergische Schulschach-Finale (WSF) qualifizieren. Im Hauptturnier am 2. Februar waren die Denksportler der Spvgg Rommelshausen in drei Wettkampfklassen vertreten. In der WK 2 (Jahrgang 2008 und jünger) belegte das Kolping-Gymnasium Fellbach mit ihrem Mannschaftsführer und Schach-AG Leiter Leonard Mannuß einen guten vierten Platz unter zwölf Sechser-Mannschaften. Das Staufer-Gymnasium Waiblingen war mit seinem elften Platz weniger zufrieden, zu stark war die Konkurrenz für Leonie Thost und ihre Schulkameraden. In der WK 3 (2011 und jünger) gingen einige ehemalige „Römer“ mit dem Gustav-Stresemann-Gymnasium Schmiden an den Start, mussten aber anerkennen, dass die anderen Teams besser in Form waren. Am erfolgreichsten waren die Schüler des Staufer-Gymnasiums Waiblingen. Sie belegten in der WK 4 (2013 und jünger) den ersten Platz unter zehn Mannschaften. Das von Sascha Wüstenberg in Vertretung des Schach-AG-Leiters Georg Sackmann betreute Team erspielte mit Benjamin Wüstenberg, Levon Karabetyan, Ferdinand Noll und Jad Ahmad in sieben Runden 13:1 Mannschafts- und 25:3 Brettpunkte. Am 6. Februar wurde in der Spvgg-Halle das Grundschulturnier mit 25 Mannschaften ausgerichtet, was ebenfalls einen Teilnehmerrekord bedeutete. Insgesamt waren 13 Grundschulen aus den Landkreisen Ludwigsburg und Rems-Murr am Start. Nach sechs Runden mit je 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie und Spieler setzte sich die Haldenschule Rommelshausen souverän mit 12:0 Punkten durch. Jan Wüstenberg, Leon Traub, Felix Wüstenberg und Paul Gernhard ließen nichts anbrennen und gaben lediglich einen Brettpunkt ab. Zweite mit 10:2 Punkten und 19:5 Brettpunkten wurde die Karl-Mauch-Schule Stetten i.R. mit Elias Haehl, Julian Gehring, Leon Maile und Maximilian Kühne. Um ein Haar hätte die Haldenschule 2 ebenfalls die Qualifikation zum Württembergischen Schulschach-Finale geschafft. Sie unterlag in der letzten Runde der Friedensschule Pleidelsheim denkbar knapp mit 1,5:2,5, welche damit den dritten Qualifikationsplatz erreichte. Einen Achtungserfolg landete die erstmals in einem Schulschachturnier angetretene Christian-Morgenstern-Schule Waiblingen. Deren zweite Mannschaft erspielte, angeführt von Fortunato Sasso am Spitzenbrett, mit 7:5 Punkten einen guten elften Platz. Die Schach-AGs der Haldenschule und der Karl-Mauch-Schule werden seit vielen Jahren von Simona Gheng in Kooperation mit der Spvgg Rommelshausen betreut. Die Haldenschule war mit fünf Mannschaften und die Karl-Mauch-Schule mit drei Teams vertreten. Der Spvgg-Schach-Jugendleiter und Schulschach-Bezirksreferent Daniel Hoefer durfte sich an beiden Turniertagen über positive Rückmeldungen freuen und bei den jeweiligen Siegerehrungen auch schon für das am 28. März 2026 anstehende 28. „Römer“ Frühlings-Schachturnier werben. Das Württembergische Schulschach-Finale findet am Freitag, 13. März im Gymnasium Obersulm statt. Schulen mit talentierten Vereinsspielern haben die Gelegenheit, sich dort für die Deutsche Schulschach-Meisterschaft zu qualifizieren. In 2025 waren sowohl die Haldenschule als auch die Karl-Mauch-Schule bei der Deutschen Grundschul-Schachmeisterschaft vertreten. Träger des Schulschachs ist die Deutsche Schach-Jugend (DSJ). Die Schulschachturniere werden unter der Schirmherrschaft des Kultusministeriums und der Regierungspräsidien in Baden-Württemberg ausgerichtet. Sie dienen primär der Breitenschach-Förderung und als Gelegenheit für Schulschach-Gruppen, sich untereinander unter Turnierbedingungen zu messen. Im Vordergrund steht freilich weniger der sportliche Erfolg, sondern die Freude am Schachspiel „über das Brett“, was gerade angesichts der intensiven Nutzung von elektronischen Geräten eine willkommene „Entschleunigung“ für die Schüler darstellt, können sie sich doch einen Tag lang voll auf das Spiel mit „echten“ Schachfiguren konzentrieren. Die Abschlusstabellen Hauptturnier Grundschulturnier
|
||||||||||||