• 26.Juli 2026
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    Yuvaan Naveen Zweiter der WAM-Gruppe 2
    17 „Römer“ beim WAM-Finale in Nürtingen
    Nürtingen/Kernen i.R. (dan) Zum zweiten Mal gab es eine Endrunde für die Turnierserie der Württembergische Amateuer-Meisterschaft (WAM). Teilnahmeberechtigt waren die Gewinner aller Vierer-Gruppen der insgesamt 29 WAM-Turniere in der Saison 2025/26. Wie bei der Premiere fand diese große Breitenschach-Veranstaltung im Best Western Plus Hotel in Nürtingen statt. Mit 162 Teilnehmern war beinahe die Kapazitätsgrenze des großzügig bemessenen Spielsaals erreicht. Die „Römer“ waren mit 17 Spielern dabei. Das beste Ergebnis erspielte Yuvaan Naveen, er wurde mit 4:1 Punkten ungeschlagen Württembergischer Vize-Meister der WAM-Final-Gruppe 2.

    Das WAM-Finale wurde in sechs Gruppen nach Spielstärke entsprechend der bis dahin noch geltenden „alten“ Deutschen Wertungszahl (DWZ) der Nationalen Rangliste ausgetragen. Am Samstag, 25. Juli wurden drei Runden im „Schweizer System“ gespielt, am Sonntag, 26. Juli folgten die Runden vier und fünf. Die Gruppe 1 (DWZ >1700) fand ohne „Römer“ Beteiligung statt. In der Gruppe 2 (DWZ >1450) gab es in der Schlussrunde ein spannendes Duell zwischen dem Führenden Hermann Thurner (SSG Fils-Lauter) und dem Zweitplatzierten Yuvaan Naveen (Spvgg Rommelshausen). Der elfjährige „Römer“ lag mit 3,5:0,5 Punkten einen halben Punkt zurück und einen ganzen Punkt vor seinen Verfolgern. Er brauchte mit den schwarzen Steinen also einen Sieg und kämpfte ideenreich um Vorteil. Letztlich endete die Partie Unentschieden, was den zweiten Platz und die Württembergische Vize-Meisteschaft in der WAM-Gruppe 2 bedeutete. In der WAM-Gruppe 3 (DWZ >1300) waren drei „Römer“ am Start. Jan Wüstenberg erspielte 3:2 Punkte gegen starke Gegner und belegte einen guten achten Platz. In der WAM-Gruppe 4 (DWZ >1130) spielte sich Leon Traub mit ebenfalls 3:2 Punkten in die Top Ten und wurde Zehnter. Sechs „Römer“ waren in der WAM-Gruppe 5 (DWZ >1000) an den Brettern. Hier wurde Elias Haehl bester „Römer“, er landete mit 3:2 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Ebenfalls sechs „Römer“ spielten in der zahlenmäßig stärksten WAM-Gruppe 6 (DWZ <1000) mit. Unter den 38 Teilnehmern waren auch einige, die sich bis dahin noch keine DWZ erspielt hatten. Felix Wüstenberg und Artur Rutz setzten zwei dicke Ausrufezeichen: beide erspielten je 4:1 Punkte und belegten die Plätze fünf und sechs.

    Insgesamt war das WAM-Finale unter der Leitung des Breitensport-Referenten Dr. Konrad Müller hervorragend organisiert. An beiden Tagen sorgten vier Schiedsrichter für optimale Spielbedingungen. Helene Mira stand mit ihrem Wiener Wortwitz für originelle Partieanalysen zur Verfügung. Und während des Turniers gab es kostenloses Mineralwasser, eine wunderbare Idee angesichts der sommerlichen Temperaturen, auch wenn der Turniersaal gut klimatisiert war.

    Die „Römer“ stellten gut 10% aller Teilnehmer und sammelten insgesamt 45,5 von 85 möglichen Punkten, was einer Ausbeute von 53,5% entsprach. Wenn alle ca. 400 zur Teilnahme berechtigten Spieler gekommen wären, dann wäre der Spielsaal freilich aus allen Nähten geplatzt. Die Verantwortlichen für das nächste WAM-Finale dürfen sich daher bereits jetzt überlegen, wie diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden kann.


    Die Ergebnisse aller WAM-Finalgruppen sind hier zu finden.


    Yuvaan Naveen wurde mit 4:1 Punkten ungeschlagen Zweiter
    in der WAM-Finalgruppe 2.
    Bildrechte: Naveen Sadananda



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